Miedler schafft Sensation

In der Qualifikation für die Erste Bank Open gab es gleich in der ersten Runde eine handfeste Sensation: Lokalmatador Lucas Miedler, mit einer Wildcard in die Quali gerutscht und in der Weltrangliste auf Rang 311 zu finden, setzte sich gegen den wesentlich höher eingeschätzten Deutschen Peter Gojowczyk in zwei Sätzen 7:6 (4), 6:2 durch. Gojowczyk, die Nummer 85 der Welt, hatte zuletzt in Metz das Halbfinale und bei den US Open das Achtelfinale erreicht.

Miedlers nächster und letzter Gegner in der Qualifikation ist der Amerikaner Frances Tiafoe, der sich in drei Sätzen gegen denn Slowaken Alex Molcan 6:4, 3:6, 6:1 durchsetzen konnte.

Erler und Rodionov out
Ähnlich gut, allerdings mit einem schlechteren Ende, startete Miedlers Landsmann Alexander Erler in sein Erstrunden-Qualispiel. Erler, die Nummer 328 der Welt, gewann gegen den an Nr. 67 gereihten Italiener Gianluca Mager ebenfalls mit einem gewonnen Tiebreak, konnte dies aber nicht in einen Sieg ummünzen. Am Ende setzte sich Mager 6:7 (2), 6:2, 6.4 durch und trifft im Kampf um einen der vier Quali-Plätze im Hauptfeld auf den Deutschen Dominik Koepfer, der den Australier Alex Bolt 7:6 (6), 6:1 ausschaltete.

Völlig chancenlos war der dritte Österreicher in der Quali: Jurij Rodionov stand gegen den ehemaligen Wien-Sieger Kevin Anderson von Anfang an auf verlorenem Posten und unterlag glatt 1:6, 4:6.

Weitere Ergebnisse: Alexei Popyrin (AUS) schlägt Feliciano Lopez (ESP) 7:5, 7:6 (8), Norbert Gombos (SVK) besiegt Marcos Giron (USA) 7:6 (5), 6:4. Roberto Carballes Baena (ESP) setzt sich gegen den Schweizer Wildcard-Spieler Dominic Stricker 6:4, 3:6, 6:1 durch.

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