Tsonga macht französisches Finale perfekt

Die Erste Bank Open 500 erleben heuer ein rein französisches Finale. Dabei kommt es zum Clash der Generationen zwischen Youngster Lucas Pouille und Routinier Jo-Wilfried Tsonga.

Beide Franzosen hatten in ihren Halbfinali hart zu kämpfen. Während Pouille gegen den Briten Kyle Edmund erst in drei Sätzen weiterkam, benötigte Tsonga gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber nur zwei (enge) Sätze.

Der erste Satz zwischen Tsonga und Kohlschreiber ging ins Tie-Break, das Tsonga mit 7-4 für sich entschied. Auch im zweiten Durchgang blieb es knapp, aber Tsonga hatte da das perfekte Timing. Beim Stand von 5:5 schaffte er das Break und servierte dann sicher aus. Nach 1:45 Stunden verwandelte der Franzose seinen zweiten Matchball mit einem Ass.

Pouille wirft Edmund raus
Bereits zuvor hatte Pouille das Finale der heurigen Erste Bank Open 500 erreicht.

Edmund, die 22-jährige Nummer 63 der Welt, ließ im ersten Satz keinen einzigen Breakball zu, war aber seinerseits nicht in der Lage, einen von sechs Breakbällen zu nützen. Im Tie-Break behielt der Brite schließlich mit 9-7 die Oberhand.

Ab dem zweiten Satz rückte Pouille, Nr. 23 der Welt, die Hackordnung wieder her. Ein Break reichte zum 6:4. Im entscheidenden dritten Satz hatte Edmund Pouille nichts mehr entgegen zu setzen. Der Franzose schaffte zwei Breaks und siegte schließlich noch sicher 6:7(7), 6:4, 6:3.

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