Die Verbindung zwischen Sinner und den Erste Bank Open reicht weit zurück. 2019 kam der Italiener als Nummer 119 der Welt mit einer Wildcard nach Wien, 2020 erhielt er erneut eine Einladung von Turnierdirektor Herwig Straka. Inzwischen gehört er zu den größten Stars des Tennissports – und hat das Turnier 2023 und 2025 gewonnen.
Sein jüngster Triumph ist den Fans noch bestens in Erinnerung: Im Vorjahresfinale setzte sich Sinner nach drei hochklassigen Sätzen gegen Alexander Zverev durch. Anschließend fand er persönliche Worte für das Turnier: „Wien ist ein sehr spezielles Turnier für mich, und mir gefällt auch die Stadt. Man hat hier immer gut auf mich geschaut. Wenn ich in dieser Woche ein Turnier spiele, dann ist es in Wien.“
Insgesamt zehn Top-20-Stars in Wien
Auch 2026 könnte es wieder zum Duell mit Zverev kommen, der eben erst nach den French Open im Juni auch die US Open für sich entscheiden konnte. Der Wien-Sieger von 2021 steht ebenso auf der Nennliste wie Daniil Medvedev, Flavio Cobolli und Publikumsliebling Frances Tiafoe. Dazu kommen unter anderem Learner Tien, Jakub Menšík, Brandon Nakashima, Tommy Paul und Lorenzo Musetti - fünf Spieler aus den Top 10 der Weltrangliste, insgesamt zehn aus den Top 20. Schon vor dem offiziellen Nennschluss am 30. September zeichnet sich damit ein hochkarätiges Teilnehmerfeld ab.
Doch zunächst richtet sich der Blick auf den Titelverteidiger: Kann Sinner nach 2023 und 2025 auch seinen dritten Wien-Auftritt in Folge mit dem Siegerpokal beenden?

