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Auslosung bringt hochkarätige Duelle ab Runde 1

Der Hauptbewerb der Erste Bank Open 2026 ist ausgelost: Wien-Sieger Alexander Zverev startet gegen Wildcard-Spieler Martin Landaluce, Carlos Alcaraz trifft auf Karen Khachanov. Neben Zverev sind mit Daniil Medvedev und Andrey Rublev zwei weitere ehemalige Wien-Champions dabei - und auf Jurij Rodionov könnte im Falle eines Auftaktsiegs ein echtes Traumduell warten.



24 October 2026 By Erste Bank Open
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© e|motion/Stefan Strasser

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„Schon in den ersten Runden treffen echte Kracher aufeinander. Diesmal ist es extrem“, erklärte Turnierdirektor Herwig Straka. „Bei dieser Leistungsdichte ist eigentlich jedes Spiel ein echter Burner.“

Zverev beginnt seine Mission in der Wiener Stadthalle gegen das spanische Toptalent Martin Landaluce, das mit einer Wildcard im Hauptbewerb steht. In der zweiten Runde würde der Deutsche auf den Sieger des Duells zwischen Tallon Griekspoor und Brandon Nakashima treffen. Mit einem Einzug ins Viertelfinale würde Zverev zugleich den Sprung an die Spitze der Weltrangliste fixieren.

Alcaraz gegen ehemaligen Wien-Finalisten

Auf der gegenüberliegenden Seite des Draws wartet auf Carlos Alcaraz gleich zum Auftakt ein prominenter und gefährlicher Gegner: Der Spanier bekommt es mit Karen Khachanov zu tun, der es 2024 bis ins Finale schaffte, dort aber Jack Draper in zwei Sätzen unterlag.

Rodionov hofft auf Duell mit Alcaraz

Auch Jurij Rodionov findet sich in diesem Viertel der Auslosung wieder. Der österreichische Davis-Cup-Held bekam von Nico Langmann den georgischen Routinier Nikoloz Basilashvili zugelost. „Bei einem solchen Feld nimmt man dieses Los. Bei Basilashvili sage ich: Okay, den nehme ich“, so Rodionov über seine Auftaktaufgabe.

Sollte sich der Österreicher gegen den erfahrenen Georgier durchsetzen, könnte als besondere Belohnung ein Duell mit Alcaraz folgen – vorausgesetzt, der spanische Superstar gewinnt sein Auftaktmatch gegen Khachanov. „Ein bisschen ist der Gedanke natürlich schon da. Wenn ich gewinne, darf ich gegen Carlos Alcaraz in der Stadthalle spielen. Das ist ein Zuckerl“, sagte Rodionov. „Aber momentan gilt mein voller Fokus der Vorbereitung und Basilashvili.“

Ehemalige Champions mit anspruchsvollen Aufgaben

Der als Nummer drei gesetzte Daniil Medvedev, Sieger der Erste Bank Open 2022, beginnt gegen den frischgebackenen Red-Bull-BassLine-Champion Daniel Mérida. Danach würde er auf Francisco Cerúndolo oder Cameron Norrie treffen.

Ein echter Erstrunden-Kracher wartet auf Andrey Rublev: Der Wien-Champion von 2020 trifft auf den an Position sieben gesetzten US-Amerikaner Tommy Paul. Der Sieger dieses Duells bekommt es anschließend mit dem Gewinner des rein italienischen Aufeinandertreffens zwischen Luciano Darderi und Matteo Arnaldi zu tun.

Weitere hochkarätige Auftaktpartien sind das Duell zwischen dem als Nummer vier gesetzten Flavio Cobolli und Publikumsliebling Grigor Dimitrov sowie das Aufeinandertreffen von Matteo Berrettini und Tomás Martín Etcheverry. Frances Tiafoe startet gegen Lorenzo Musetti, während Alex de Minaur zunächst auf einen Qualifikanten trifft.

Damit ist bereits vor Abschluss der Qualifikation klar: Die Erste Bank Open 2026 bieten von der ersten Runde an zahlreiche Duelle auf höchstem Niveau. „Das Schöne ist, dass viele dieser Partien auch in der Marx Halle stattfinden werden. Damit werden wir an beiden Spielorten großartiges Tennis sehen“, betonte Straka.