De Minaur erspielte sich früh drei Breakchancen, konnte zunächst jedoch keine davon nutzen. Im nächsten Aufschlagspiel von Zverev erarbeitete er sich erneut drei Breakbälle. Diesmal schlug der Australier zu und ging gegen die zukünftige Nummer eins der Welt in Führung. Anschließend bot sich ihm die Chance auf das Doppelbreak, doch Zverev setzte sich bei einigen sehenswerten Ballwechseln durch. De Minaur überzeugte vor allem mit seiner Schnelligkeit und seiner starken Beinarbeit. Er deckte den Court hervorragend ab und brachte nahezu jeden Ball von Zverev zurück ins Spiel. So gelang es ihm, den ersten Satz mit 6:4 auszuservieren. Zverev konnte sich im gesamten ersten Satz keine einzige Breakchance erspielen. Zverev dominiert zweiten Satz Im zweiten Satz zeigte sich ein völlig anderes Bild. Zverev übernahm die Kontrolle und ließ de Minaur kaum Möglichkeiten, selbst die Initiative zu ergreifen. Mit mehr Druck und sehenswerten Winnern erinnerte der Deutsche an seine dominante Vorstellung gegen Arthur Fery am Vortag. Zverev gewann den Satz deutlich mit 6:1 und erzwang einen Entscheidungssatz. Enge Geschichte im Entscheidungssatz Im dritten Durchgang gelang keinem der beiden Spieler ein Break, weshalb die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Dort legte de Minaur mit zwei Mini-Breaks schnell auf 3:0 vor. Der Australier behielt die Nerven und verwandelte schließlich seinen dritten Matchball zum 6:4, 1:6, 7:6 (4)-Erfolg. Damit baute de Minaur seine Führung bei den ATP-500-Siegen in dieser Saison auf 21 aus und verlängerte seine beeindruckende Indoor-Bilanz 2026 auf zehn Siege ohne Niederlage. Nach dem Finaleinzug sagte de Minaur: „Es war ein großartiges Match mit einer tollen Atmosphäre. Wie ich schon zu Beginn der Woche gesagt habe, hatte ich vor, so lange wie möglich in Wien zu bleiben. Deshalb bin ich sehr glücklich, morgen um den Titel spielen zu können.“ Im Finale trifft er nun auf Carlos Alcaraz (ESP/2), der sich zuvor gegen Daniil Medvedev (3) durchgesetzt hatte.
Sieg über Zverev: De Minaur crasht Traumfinale
Alex de Minaur verhindert das mit Spannung erwartete Endspiel zwischen Carlos Alcaraz und Alexander Zverev. Der an Nummer fünf gesetzte Australier setzte sich im Halbfinale gegen die künftige Nummer eins der Welt mit 6:4, 1:6, 7:6(4) durch und trifft am Sonntag im Finale der Erste Bank Open auf Alcaraz.
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