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Neumayer schafft erstmals Sprung in Hauptbewerb

Lukas Neumayer hat es geschafft: Der Salzburger besiegt den Franzosen Titouan Droguet [5] mit 7:6(3), 6:3 und steht damit erstmals im Hauptfeld eines ATP-500-Turniers. Nach seinem Auftaktsieg gegen Vit Kopriva setzte sich der Österreicher auch in der zweiten Qualifikationsrunde durch und darf sich nun auf seinen ersten Auftritt im Hauptbewerb der Erste Bank Open freuen.


25 October 2026 By Erste Bank Open
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© e|motion/Sascha Feuster

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Der erste Satz entwickelte sich zu einem ausgeglichenen Duell. Neumayer erspielte sich früh mehrere Breakchancen, konnte diese jedoch nicht nutzen. In der Folge hielten beide Spieler ihre Aufschlagspiele, sodass die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Dort erwischte Droguet zunächst den besseren Start und ging mit einem Mini-Break in Führung. Neumayer ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und entschied mit sechs Punkten in Folge das Tiebreak für sich.

Starker Auftritt wird belohnt

Mit dem Satzgewinn im Rücken startete Neumayer selbstbewusst in den zweiten Durchgang. Durch geschickte Winkel brachte er Droguet zunehmend aus dem Konzept und schaffte früh das Break im ersten Aufschlagspiel des Franzosen. Dieser wurde im weiteren Verlauf immer unruhiger, während Neumayer konzentriert blieb und seinen Vorsprung verteidigte. Auch einen weiteren Breakball seines Gegners wehrte der 24-Jährige ab, ehe er den Satz mit 6:3 und damit das Match souverän zu Ende spielte.

Den Schlüssel zum Erfolg erklärt er nach dem Match so: „Ich war von der Grundlinie der bessere Spieler und habe mich vor allem in den Rallyes richtig wohl gefühlt. Entscheidend war bestimmt, dass ich den Tiebreak im ersten Satz erfolgreich nach Hause spielen konnte. Im zweiten Satz gab es zum Schluss noch ein paar enge Games, aber ich bin super glücklich über den Sieg.“

Mit dem Erfolg krönt Neumayer eine starke Qualifikation und steht erstmals im Hauptfeld eines ATP-500-Turniers. Für den Salzburger ist das ein besonderer Meilenstein in seiner Karriere, wie er nach dem Match betont: „Es bedeutet mir extrem viel, zum ersten Mal im Hauptfeld eines 500er-Turniers zu spielen. Heuer ist das erste Mal, dass ich in Wien ein Match gewinne und mich qualifiziere und ich freue mich schon extrem auf die erste Runde.“ 

Auch Machac, Fearnley und Mannarino im Hauptbewerb

Weiters im Hauptbewerb der Erste Bank Open stehen der Tscheche Tomas Machac, der zu seinem Qualimatch gegen den Ungarn Fabian Marozsan nicht antreten  musste, da der Ungar bereits vor dem Match wegen Krankheit aufgeben musste. Der Brite Jacob Fearnley setzte sich gegen den Italiener Lorenzo Sonego 6:1, 6:7 (3), 6:4 durch. Als letzter Spieler qualifizierte sich am späten Sonntag Nachmittag noch der Franzose Adrian Mannarino für den Hauptbewerb. Er schlug den Slowaken Alex Molcan 7:5, 6:2.