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Neumayer gelingt Auftaktsieg in Qualifikation

Lukas Neumayer ist mit einem souveränen Zweisatzsieg in die zweite Qualifikationsrunde der Erste Bank Open 2026 eingezogen. Beinahe wäre es dort zu einem rot-weiß-roten Duell gekommen, jedoch musste sich Joel Schwärzler nach drei umkämpften Sätzen geschlagen geben.





24 October 2026 By Erste Bank Open
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© e|motion/Sascha Feuster

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Lukas Neumayer, der dank einer Wildcard in der Qualifikation antritt, eröffnete am Samstag die Qualifikationsrunde am Centre Court gegen Vit Kopriva (CZE) [4]. Er legte direkt mit einem frühen Break vor und wehrte einige Breakbälle gegen sich ab, bevor er den ersten Satz mit 6:4 für sich entschied.

Auch im zweiten Durchgang gelang Neumayer früh ein Break. Zwar fand Kopriva zwischenzeitlich besser ins Spiel und schaffte den Ausgleich, doch Neumayer legte erneut nach und sicherte sich den Sieg mit 6:4, 6:3. Am Sonntag kämpft der Salzburger  gegen den Franzosen Titouan Droguet um den Einzug in den Hauptbewerb. 

Schwärzler unterliegt nach engem Duell

Beinahe wäre es am finalen Qualifikationssonntag zu einem rein österreichischen Duell gekommen, doch für Joel Schwärzler endete die Qualifikation bereits knapp in der ersten Runde. Der Vorarlberger traf auf den an Nummer 5 gesetzten Franzosen Droguet und musste sich nach drei umkämpften Sätzen geschlagen geben.

Im ersten Satz ließ Schwärzler einige Chancen ungenutzt und verlor mit 3:6. Im zweiten Durchgang startete er stark, schaffte früh ein Break und hielt Niveau und Druck bis zum 6:3-Satzgewinn konstant hoch. Auch im entscheidenden dritten Satz gelang Schwärzler direkt ein Break im ersten Aufschlagspiel seines Gegners. Droguet kämpfte sich jedoch zurück und setzte Schwärzler zunehmend unter Druck. Beim Stand von 5:6 gelang dem Franzosen schließlich das entscheidende Break, womit er sich mit 6:3, 3:6, 7:5 den Matchgewinn sicherte.

Sorger verpasst Sensation

Knapp an einer Sensation vorbei schrammte mit Sebastian Sorger der dritte Österreicher in der Qualifikation. Der 20-jährige Grazer, aktuell die Nummer 372 der Welt, holte gegen den routinierten Ungarn Fabian Marozsan, der in der Weltrangliste über 300 Plätze vor dem Österreicher liegt, den ersten Satz, ehe er sich 2:22 Stunden doch noch in drei Sätzen mit 6:3, 4:6, 4:6 geschlagen geben musste.

Action auch in der Marx Halle

Auch in der Marx Halle gab es einige packende Duelle in der ersten Runde der Qualifikation. Der Italiener Lorenzo Sonego setzte sich gegen den an Nummer 2 gsetzten Paraguayer Adolfo Daniel Vallejo 6:2, 3:6, 6:3 durch. Auch der Brite Jacob Fearnley musste gegen den an 7 gesetzten Spanier Pablo Carreno Busta beim 6:4, 3:6, 6:3-Sieg über die volle Distanz gehen. Lediglich zwei Sätze benötigte der Slowake alex Molcan gegen den an 8 gesetzten Serben Hamad Medjedovic.