Bereits vor Beginn des ersten Einzelmatches am Mittwoch versammelten sich zahlreiche Fans in der Marx Halle, um Alexander Zverev beim Training zuzusehen. Reihenweise standen Zuschauer vor dem Practice Court, um die zukünftige Nummer 1 der Weltrangliste aus nächster Nähe zu erleben.
Autogrammstunde mit Österreichs Erfolgsduo
Neil Oberleitner und Lucas Miedler, die seit September gemeinsam im Doppel antreten, nahmen sich Zeit für eine Autogrammstunde. Nach ihrem Masters-Titel in Shanghai und dem Finaleinzug in Almaty in der vergangenen Woche erfreuen sich die beiden Doppelspezialisten großer Beliebtheit. Jung und Alt standen Schlange, um sich Autogramme zu sichern oder ein gemeinsames Foto zu machen. Ihren ersten Einsatz bei den Erste Bank Open 2026 haben Oberleitner und Miedler am Donnerstag.
Volle Ränge und große Stimmung am #glaubandich Court
Auch auf dem Platz wurde den Fans einiges geboten. Das erste Einzelmatch des Tages bestritten Tallon Griekspoor (NED) und Brandon Nakashima (USA). Nach einem deutlichen 6:1 im ersten Satz entwickelte sich die Partie zu einem packenden Duell, das erst im Tiebreak des dritten Satzes entschieden wurde.
Die Spannung übertrug sich auch auf die Zuschauer, die Ränge waren nahezu voll und die Stimmung lautstark. Griekspoor zeigte sich nach seinem Match begeistert von der Atmosphäre in der Marx Halle: „Ich liebe es hier, wenn ich ehrlich bin. Ich habe bereits im vergangenen Jahr hier in der Marx Halle gespielt und großartige Erfahrungen gemacht. Die Bedingungen für die Spieler sind hervorragend und das Publikum ist immer fantastisch. Ich spiele wirklich gerne auf diesem Court und bin sehr froh, hier zu sein.“
Kurz vor dem zweiten Match füllten sich auch noch die letzten freien Plätze am #glaubandich Court, als Publikumsliebling Alexander Zverev gemeinsam mit seinem brasilianischen Doppelpartner Marcelo Melo den Platz betrat. Doch auch auf dem benachbarten Fairplay Court waren die Ränge sehr gut gefüllt. Dort konnten die Fans am Mittwoch unter anderem die Argentinier Francisco Cerúndolo und Tomas Martin Etcheverry sowie die Nummer 1 der Doppelweltrangliste, Harri Heliövaara und Henry Patten, live erleben.
Mehr als nur Tennis
Auch abseits der Matches bietet die Marx Halle ein abwechslungsreiches Programm. Ein Padel-Court und Tischtennistische sorgen für zusätzliche Unterhaltung. Wer selbst zum Schläger greifen möchte, kann sich auf einem verkleinerten Tennisplatz ausprobieren oder die eigene Aufschlaggeschwindigkeit messen.
Dass dieses Angebot gut ankommt, zeigt auch die Begeisterung der Besucher. Ein Fan fasst seine Eindrücke zusammen: „Man ist hier so nahe an den Spielern dran, und das um vergleichsweise sehr günstige Eintrittspreise. Dadurch, dass hier auf mehreren Courts gleichzeitig gespielt und trainiert wird, kommt man als Tennisfan wirklich auf seine Kosten.“
Die Marx Halle zeigt damit einmal mehr, dass die Erste Bank Open nicht nur in der Stadthalle für Begeisterung sorgen. Die Nähe zu den Spielern und das vielseitige Rahmenprogramm machen die zweite Turnierlocation zu einem besonderen Erlebnis für Tennisfans jeden Alters.

