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Alcaraz: "Bin noch immer derselbe Typ"

Fünf Jahre nach seinem letzten Auftritt ist Carlos Alcaraz zurück bei den Erste Bank Open. Am ersten Tag des Hauptbewerbs stellte sich der Spanier den österreichischen Medien und sprach über seine Rückkehr nach Wien, seine Vorbildfunktion im Tennis und das bevorstehende Davis-Cup-Duell mit Österreich.


26 October 2026 By Erste Bank Open
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© e|motion/Sascha Feuster

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Sieben Grand-Slam-Titel später ist Alcaraz erstmals seit 2021 wieder in Wien zu Gast. Möglich wurde seine Teilnahme durch eine Lücke in seinem Turnierkalender, nachdem der Six Kings Slam verschoben worden war. Trotz seiner großen Erfolge sieht sich der Spanier nach wie vor als derselbe Spieler wie vor fünf Jahren. „Seit meinem ersten Antreten hier habe ich schon großartige Dinge erreicht, und darauf bin ich wirklich stolz. Trotzdem fühle ich mich noch immer wie derselbe Typ mit denselben Ambitionen und denselben Träumen“, erklärte Alcaraz.

Wien als Chance, Matchrhythmus zu finden

Seine kurzfristige Entscheidung für die Erste Bank Open begründet der 23-Jährige nicht nur mit der freien Woche in seinem Kalender, sondern auch mit dem Wunsch nach mehr Spielpraxis. „Ich habe in diesem Jahr nicht viele Turniere gespielt. Ich brauche Wettkämpfe, Turniere und Matchrhythmus, um wieder mein bestes Niveau zu erreichen“, so Alcaraz.

Auch sein Team habe Wien als ideale Gelegenheit eingeschätzt, um weitere Spielpraxis zu sammeln und sich vor Saisonende zu verbessern. Die Konkurrenz ist dabei hochkarätig: „Die Auslosung ist extrem stark, und viele großartige Spieler kommen hierher. Deshalb hatte ich das Gefühl, dass diese Woche sehr wichtig und eine gute Chance für mich sein könnte, mich weiter zu verbessern.“

Davis Cup: Alcaraz trifft in Bologna auf Österreich

Am Montag wurde zudem bekannt, dass Alcaraz für das spanische Davis-Cup-Team nominiert ist. Bei den Final 8 in Bologna kommt es damit zum Duell mit Österreich. Der Spanier blickt der Aufgabe mit großer Motivation entgegen: „Der Davis Cup ist für mich sehr wichtig. Wir haben in diesem Jahr ein großartiges Team und eine gute Chance. Ich werde dabei sein und versuchen, der Mannschaft zu helfen. Dann werden wir sehen, wie das Duell gegen Österreich ausgeht.“

Vorbildfunktion auf und neben dem Platz

Alcaraz ist sich bewusst, dass er mit seinen Erfolgen auch für viele junge Tennisspieler ein Vorbild ist. Für ihn kommt es dabei vor allem darauf an, seine Werte durch sein Verhalten zu vermitteln. „Es geht darum, wie ich auftrete, wie ich kämpfe und wie sehr ich diesen Sport liebe. Ich denke, das ist wichtig“, betonte der Spanier.

Lob für Konkurrenten Zverev

Bei seinem letzten Auftritt in Wien erreichte Alcaraz 2021 das Halbfinale, in dem er dem späteren Turniersieger Alexander Zverev unterlag. Ein erneutes Duell mit dem Deutschen wäre heuer erst im Finale möglich. Dass Zverev bis Jahresende die Nummer 1 der Weltrangliste wird, hält Alcaraz für absolut verdient: „Beim Tennis geht es nicht nur darum, den Platz zu betreten und an diesem einen Tag sein bestes Tennis zu spielen. Es geht auch um die Konstanz, die man während des gesamten Jahres zeigt. Er hat in diesem Jahr zwei Grand-Slam-Titel gewonnen. Ich freue mich für ihn, weil ich weiß, wie hart er gearbeitet und wie lange er dieses Ziel verfolgt hat. Er hat es sich vollkommen verdient.“

Erster Auftritt am Dienstag

Seinen ersten Auftritt bei den Erste Bank Open 2026 hat Alcaraz am Dienstag. In der ersten Runde trifft er auf Karen Khachanov, der 2024 in Wien bereits das Finale erreichte. In der zweiten Runde könnte Alcaraz auf Jurij Rodionov treffen, sofern sich der Österreicher in seinem Auftaktmatch erfolgreich gegen Nikoloz Basilashvili durchsetzt.