Matteo Berrettini ist heuer bereits zum fünften Mal bei den Erste Bank Open am Start. Bei seinen bisherigen vier Teilnahmen erreichte der Italiener jeweils mindestens das Viertelfinale. Diese Serie will er auch 2026 fortsetzen und legte mit einem überzeugenden Auftaktsieg den Grundstein dafür.
Gegen Tomas Martin Etcheverry setzte Berrettini von Beginn an auf seine Stärken. Mit druckvollen Aufschlägen und konsequentem Offensivspiel setzte er seinen Gegner früh unter Druck. Der Italiener gewann den ersten Satz souverän mit 6:3 und ließ auch im zweiten Durchgang wenig anbrennen. Obwohl sich Etcheverry einige Chancen erarbeitete, behielt Berrettini die Kontrolle und machte mit 6:3, 6:4 den Zweisatzsieg perfekt.
Nach der Partie zeigte sich der Italiener zufrieden: „Ich bin sehr fokussiert in das Match gestartet und habe gut serviert und ihn früh unter Druck gesetzt.“
In der zweiten Runde wartet entweder Berrettinis Landsmann Flavio Cobolli [4] oder der Bulgare Grigor Dimitrov, der mit einer Wildcard im Hauptbewerb steht.
De Minaur kämpft sich nach Fehlstart zurück
Im zweiten Match des Tages traf der an Nummer 5 gesetzte Alex de Minaur auf Tomas Machac, der aus der Qualifikation kommt und dort in der zweiten Runde vom verletzungsbedingten Aus von Fabian Marozsan profitierte.
Die Partie war von Beginn an von langen Rallyes, hohem Tempo und zwei Spielern geprägt, die um jeden Punkt kämpften. Machac steigerte sich im Laufe des ersten Satzes und setzte de Minaur mit aggressiven Grundschlägen unter Druck. Nach mehreren spektakulären Ballwechseln übernahm der Tscheche zunehmend die Kontrolle und gewann den ersten Satz deutlich mit 6:1.
Auch zu Beginn des zweiten Satzes präsentierte sich Machac stark. De Minaur ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen, steigerte sich und fand besser in die Ballwechsel. Der Australier erhöhte den Druck und sicherte sich den zweiten Durchgang mit 6:4.
Im entscheidenden Satz erwischte zunächst wieder Machac den besseren Start, doch zunehmend schlichen sich Fehler in sein Spiel ein. De Minaur nutzte die Gelegenheit, fand zu seinem Spiel zurück und übernahm endgültig die Kontrolle. Machac konnte nicht mehr an seine Leistung aus dem ersten Satz anknüpfen und musste sich schließlich mit 6:1, 4:6, 3:6 geschlagen geben.
De Minaur zeigte sich nach dem Match erleichtert: „Es war ein unglaublich hartes Match. Ich bin sehr glücklich über den Sieg und umso mehr, wieder zurück in Wien zu sein.“

